| Baitul-Hadi-Moschee in Seligenstadt |
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19.06.2011, Seligenstadt Heute wurde in einer feierlichen Zeremonie die „Bait-ul-Hadi“ Moschee, Marie-Curie-Straße 2, 63500 Seligenstadt durch das Oberhaupt der weltweiten Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ), den Khalifen Hazrat Mirza Masroor Ahmad (Allah möge seine Hand stärken) eröffnet. An dieser Zeremonie nahmen 150 Besucher teil. Der Name „Bait-ul-Hadi“ bedeutet übersetzt „Haus des Rechtleiters“. Die Gebetshallen sind 100m² groß und befinden sich auf einer Grundfläche von 200m². Die Räumlichkeiten ermöglichen durch große Fenster eine hohe Lichtdurchlässigkeit und bieten Platz für 155 Gläubige. Für die kleine Gemeinde der AMJ in Seligenstadt, bestehend aus 126 Mitgliedern, ist dieser Platz ausreichend. Die Moschee ist einstöckig erbaut und an allen Seiten von grüner Wiese umgeben. Ein Minarett der Höhe 8,21m ist vorhanden, wird aber nicht zum öffentlichen Aufrufen zum Gebet genutzt. Ebenso gibt es in der Moschee einen Frauen- sowie einen Männerbereich. Programmablauf Um 17:15 Uhr wurden nach Ankunft des Khalifen (Möge ALLAH seine Hand stärken) die Mittagsgebete verrichtet. Im Anschluss begann die offizielle Zeremonie in der Moschee. Abdullah Uwe Wagishauser, Vorsitzender der AMJ in Deutschland, begrüßte den Khalifen (Möge Allah seine Hand stärken) und alle Gäste. Nach der Rezitation aus dem Heiligen Quran hielt Herr Wagishauser eine kleine Eröffnungsansprache. In dieser sprach er über die historische Bedeutung von Seligenstadt. Ebenso verdeutlichte er, dass dieser Name „gesegnete Stadt“ bedeutete. Weiterhin lobte Herr Wagishauser die Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams als eine sehr kooperierende und aufgeschlossene Persönlichkeit. Zum Ende sprach Herr Wagishauser über die Anfänge der AMJ in Seligenstadt. Demnach ist die AMJ in Seligenstadt schon seit 1986 vertreten. Nach dieser Einleitung richtete das weltweite Oberhaupt der AMJ einige Worte an die Besucher. Der Khalifa (Möge ALLAH seine Hand stärken) sagte indes, dass nicht die Größe der Moschee entscheidend sei, sondern dass der Glaube in den Herzen der Menschen maßgeblich ist. Ebenso sollten Betende versuchen die Bedeutung des Namens „Bait-ul-Hadi“ zu verinnerlichen. In diesem Zusammenhang sagte der Khalifa (Möge Allah seine Hand stärken) weiter, dass jeder Mensch bestrebt sein sollte sich stetig weiter zu entwickeln. Als Vorbildliches Beispiel nannte er den Heiligen Propheten Muhammad (Friede und Segnungen Allahs seien auf ihm), welcher der größte „Hadi“ bzw. „Rechtleiter“ war und zu keinem Zeitpunkt seine spirituelle Weiterentwicklung als abgeschlossen sah. Diese Werte zu erlangen sollte das Ziel jedes Gläubigen sein. Huzur (Möge Allah seine Hand stärken) wies am Ende die Gemeindemitglieder an, Anstrengungen zu unternehmen, durch diese neue Moschee die friedliche Botschaft des Verheißenen Messias (Friede sei mit Ihm) zu verbreiten. Den Abschluss der Zeremonie machte das Oberhaupt um 18:10 Uhr durch die Bepflanzung eines Baums im Vorgarten der Moschee. Die Moschee ist ein Ort des Friedens und der Anbetung Gottes. Die AMJ ist bestrebt durch die Errichtung der Moscheen einen Beitrag zum Frieden zu leisten. Deswegen veranstaltet die AMJ regelmäßig Interreligiösen Dialog und lädt, Politiker, Gemeindevertreter und Interessierte ein. Alle Moscheen der AMJ stehen allen Menschen, gleich welcher Religion, zur Anbetung Gottes zur Verfügung.
Pressevertreter A.K. Mahmood
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